Bodenfunde 2011 und 2012
Das Jahr 2011 war nicht nur im Bereich der Familienforschung sehr "turbulent". Auch die Suche mit unseren Metalldetektoren hat uns gefordert und uns neue Einblicke geliefert. Wir konnten einige Ackerflächen und Grundstücke bei künftigen Suchgängen ausschließen und haben viele Bereiche entdeckt, die auch in den Folgejahren nach dem Pflügen interessant sein werden. Nachfolgend sehen Sie eine kleine Auswahl der gefundenen Objekte.
Gesamtansicht der Fundzusammenstellung aus dem Jahr 2011
Unsere ursprüngliche Suchgenehmigung für den Bereich der Samtgemeinde Bevensen wurde auf den gesamten Landkreis ausgeweitet und einige gemeinsame Suchgänge mit dem ehemaligen Kreisarchäologen Dr. Löbert und seinem Nachfolger Dr. Mahler standen auf dem Programm. Die Genehmigung bezieht sich derzeit auf vier Mitglieder und mit ebenso vielen Detektoren sind wir im Einsatz. Zwei Geräte wurden privat von den Benutzern beschafft.
Von unserer Suche nach dem Münzhort hatten wir bereits in einem anderen Beitrag berichtet. Es gibt Überlegungen der Kreisarchäologie, die gemeinsamen Aktionen mit der Anschaffung eines speziellen Tiefendetektors zu fördern. Dann würde auch hier eine Nachsuche erfolgen.
Teile der Knopffunde (17.-19. Jhrdt)
Gemeinsam mit dem Kreisarchäologen sind wir auch Bereiche abgegangen, auf denen frühzeitliche Grabanlagen vermutet werden. Hierbei konnten wir kleinere Objekte zu Tage fördern die als Beschläge von Bronzezeitlichen Schwertern, Spatha-Aufhängungen, Bronzezeitliche Armreifen und Sattelbeschläge bestimmt werden konnten. Auch hier könnte ein Tiefendetektor später wertvolle Dienste leisten. Wir bedanken uns an diese Stelle auch wieder bei allen Grundstückseigentümern und Hinweisgebern für die Unterstützung.
Bruchstück eines Armreifen aus der Bronzezeit
Sammelsurium unterschiedlicher Schnallen und Bruchstücke von Tierfiguren
Bereits im Jahr 2010 haben wir einige Silbermünzen auf den Ackerflächen um Bevensen gefunden und auch in diesem Jahr waren neben vielen Kupfermünzen auch wieder einige Stücke aus Silber dabei. Das gefundene Degengefäß liegt noch immer bei Militärhistorikern, wird abgezeichnet und weitergehend bestimmt. Ersten Aussagen zu Folge könnte es aus dem frühen 18. Jhrdt sein. Auch der gefundene Spielwürfel aus dem 30. jährigen Krieg (aus einer Musketenkugel gefertigt) liegt noch bei den Experten.
weitere Knöpfe
Broschen und ein Fingerring
einige unserer Musketenkugeln
Schwirrplätchen, Knöpfe, Kupfermünzen und Schellen sowie einige Zinnfiguren
die Kupfermünzen sind meistens eher schlecht erhalten
auch an diesen Silbermünzen hat der Zahn der Zeit genagt
weitere Fingerringe
wieder einige Kupfermünzen aus jüngerer Zeit
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